Jahreszug 2020 ‒ „Ruhr-Schnellverkehr“ ‒ bestehend aus einer Tenderlokomotive Baureihe 78.0‒5 und drei 4-achsigen Abteilwagen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
Länge über Puffer 806 mm
Befahrbarer Mindestradius 358 mm
ZIMO SOUND Decoder MX648F
Authentische und fein detaillierte Zugkomposition
Farbgebung der Wagen in Weinrot/Creme
Ein Wagen mit Zugschlusstafeln
Lokomotive mit klassischem FLEISCHMANN-Rundmotor
FLEISCHMANN PROFI-Kupplung zum Tauschen liegt bei
Mit Inneneinrichtung ausgestattet und mit Innenbeleuchtung 6445 nachrüstbar
1932 führte die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft den sogenannten „Ruhr-Schnellverkehr“ ein, ein Vorläufer der späteren S-Bahnen. Die Zugbildung erfolgte aufgrund des erforderlichen schnellen Fahrgastwechsels mit preußischen Abteilwagen der Gattungen BC4 und C4. Die Farbgebung Weinrot/Creme war die Standardfarbgebung im Ruhr-Schnellverkehr in den 1930er Jahren. Die Fensterbereiche der zweiten Klasse waren zur besseren Erkennung hellblau lackiert. Die Reichsbahn hatte nämlich bemerkt, dass die vorerst verwendeten Farben Violett und Creme eigentlich dem gehobenen Fernverkehr vorbehalten waren. Als Zugloks wurden die Baureihen 38.10–40 (preußische P 8) und 78 (pr. T 18) eingesetzt. Die speziell für den Ruhr-Schnellverkehr vorgesehenen Maschinen erhielten oberhalb der Rauchkammer ein Schild mit der Aufschrift „Ruhr Schnellverkehr“.
Inhalt:1 Tenderlokomotive Baureihe 78.0‒5 mit ZIMO DCC Sound-Decoder, 1 Abteilwagen 2./3. Klasse mit Bremserhaus, Gattung BC4 pr04, 1 Abteilwagen 3. Klasse mit Bremserhaus, Gattung C4 pr04 und 1 Abteilwagen 3. Klasse ohne Bremserhaus, Gattung C4 pr04.
Vorbild: Schnellzug der Deutschen Bundesbahn (DB) auf der Strecke Frankfurt (M) Flughafen - Stuttgart in Sonderfarbgebung der Lufthansa. Elektrolokomotive BR 103 mit einem Abteilwagen Avmz 106 und zwei Großraumwagen Bpmz 296. Beide Wagentypen in druckertüchtigter Ausführung. Betriebszustand im Sommer 1991.
Highlights
BR 103 erstmals mit über 16 Funktionen.
Führerstandbeleuchtung.
Maschinenraumbeleuchtung.
Lokführer.
Teilweise Neukonstruktion des Avmz und Bpmz.
Avmz und Bpmz in druckertüchtigter Ausführung.
Reisezugwagen mit SIG-Übergänge.
Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED Innenbeleuchtung.
Ein Wagen mit Zugschlusslicht.
Modell: Elektrolokomotive BR 103 mit Digital-Decoder und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. Drei Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils digital separat abschaltbar. Wenn Spitzensignal an beiden Lokseiten abgeschaltet ist, dann beidseitige Funktion des Doppel-A-Lichtes. Maschinenraumbeleuchtung digital schaltbar. Zusätzlich kann die Führerstandsbeleuchtung digital geschaltet werden. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Abteilwagen und Großraumwagen mit typspezifisch gestaltetem Unterboden. Avmz 106 mit Fiat-Drehgestelle Y 0270 S mit Schlingerdämpfer. Bpmz mit Drehgestelle MD ohne Generator. Bauliche Merkmale druckertüchtigter Wagen wie bspw. SIG-Übergänge, Einstiegstüren und Fenster. Alle Wagen mit serienmäßig eingebauter LED Innenbeleuchtung. Ein Wagen mit eingebauter Zugschlussbeleuchtung. Gesamtlänge über Puffer ca. 107 cm.
Informationen zum Vorbild: Als am 2. Juni 1991 die Neubaustrecke Stuttgart – Mannheim in Betrieb ging, sollte auch der Airport Express Stuttgart – Frankfurt Flughafen diesen Weg nehmen. Doch wegen der höheren Geschwindigkeit und vor allem der Druckproblematik in den zahlreichen Tunnel der Neubaustrecke konnten die bisherigen Fahrzeuge nicht mehr weiterverwendet werden. Einhergehend mit einer Fahrzeitverkürzung auf 90 Minuten erfolgte eine Ausweitung auf vier tägliche Zugpaare, die nur mit einer Lokomotive gefahren werden sollten. Wegen der kurzen Wendezeiten in Stuttgart wurden allerdings zwei Zuggarnituren benötigt. Nach Lufthansa-Vorgaben umgestaltete, druckdichte Wagen übernahmen nun mit der farblich an den Zug angepassten E-Lok 103 101 des Bw Frankfurt/Main den Airport Express. Die 103 wechselte in ein zum Wagenzug passendes Farbkleid in den Lufthansa-Farben. Beim Lokkasten und der Dachhaube dominierten nun Lichtgrau (RAL 7035). Nur am unteren Rand des Lokkastens beim Übergang zum Brückenrahmen glänzte ein schmaler melonengelber Streifen (RAL 1028), dessen Farbton sich im oberen Teil des Brückenrahmens fortsetzte. Die Lüftergitter der alten Bauart behielten ihr übliches Silbergrau. Der untere Teil des Brückenrahmens samt Pufferverkleidungen und Drehgestellen wies dagegen einen dunkelgrauen Anstrich (NCS 8000) auf. Seitlich im gelben Bereich des Rahmens stach der Schriftzug „Lufthansa Airport Express“ hervor, und die DB-Signets fanden sich in stark verkleinerter Form ausschließlich an den Längsseiten links neben der Betriebsnummer wieder. Im Gegensatz zum Wagenmaterial war jedoch die 103 101 nicht druckertüchtigt und daher konzipierte man die Fahrplantrassen so, dass keine Zugbegegnungen in den Tunnelabschnitten stattfinden konnten. Die kurzen Wendezeiten in Stuttgart führten dann zu einem „fliegenden Wechsel“ zwischen beiden, in der Regel dreiteiligen Wagengarnituren, der sich wie folgt abspielte: Im Stuttgarter Kopfbahnhof stand auf einem Gleis schon eine Wagengarnitur bereit. In dieses Gleis fuhr der von Frankfurt kommende Airport Express dann ein, die Lok kuppelte ab und gleich wieder an die schon bereitstehenden Wagen an. Die angekommene Wagengarnitur schleppte eine Rangierlok in den Abstellbahnhof zur Vorbereitung auf die nächste Fahrt und nach wenigen Minuten konnte der Airport Express wieder ausfahren. Leider stellte die Lufthansa am 23. Mai 1993 sämtlichen Service auf „Flughöhe Null“ ein und somit ist am Tag zuvor auch die 103 101 zum letzten Mal unterwegs gewesen.
Neuheit 2022: Mit den Modellen des legendären Schienenbusses VT 98/VS 98 der Deutschen Bundesbahn offeriert PIKO ein weiteres perfekt auf den Einsatz auf Modellbahnhaupt- und Nebenstrecken abgestimmtes Fahrzeug mit vielen Highlights. Einen echten Blickfang stellen die beleuchteten seitlichen Zugzielanzeiger dar. Der Triebwagen wird von einem starken Kleinstmotor angetrieben, der zugunsten einwandfreier Laufeigenschaften mit Schwungmassen ausgestattet ist, und besitzt für optimale Fahreigenschaften ohne Soundunterbrechungen einen ab Werk eingebauten Pufferkondensator. Trieb- und Steuerwagen sind über eine stromleitende Kurzkupplungskinematik miteinander kuppelbar. Die Beleuchtungsfunktionen beider Fahrzeuge, u.a. auch die Lampen über den Führerständen, sind gesondert schaltbar. Trotz der konstruktiven Ausstattung von Trieb- und Steuerwagen ist ein freier Durchblick durch die Fahrgasträume möglich. Der Triebwagen lässt sich vorbildgerecht auch als Triebfahrzeug für die Mitnahme einzelner Güterwagen verwenden.
Der Schienenbus verfügt in der Soundversion werkseitig über einen PluX22-SoundDecoder.
Länge über Puffer: 321 mm
Befahrbarer Mindestradius: 360 mm
Digitale Schnittstelle: NEM 658 PluX22
Verbauter Decoder: PluX22 Sounddecoder
Schaltbare Innenbeleuchtung werkseitig ausgerüstet
NEM Schacht + Kurzkupplungskulisse
PIKO Sound-Decoder werkseitig ausgerüstet
Fahrtrichtungsabhängiger Lichtwechsel weiß / rot
Beleuchtete seitliche Zugzielanzeige
Informationen zum Vorbild
Weil sich die einmotorigen Schienenbusse der Baureihe VT 95 sowohl als Solo-Fahrzeuge als auch mit Beiwagen nicht überall bewährten, ließ die DB vor allem für steigungsreiche Nebenstrecken 1953 die zweimotorige Baureihe VT 98 entwickeln. Um dieses Fahrzeug so universell wie möglich einsetzen zu können, wurde seine Verwendung mit Steuerwagen und Vielfachsteuerung vorgesehen. Ausgerüstet mit regulären Zug- und Stoßvorrichtungen (Schraubenkupplungen und Federpuffern), konnte der neue Dieseltriebwagen auch einzelne Güterwagen befördern. Ab 1955 übernahm die Bundesbahn 329 Triebwagen, 310 Steuerwagen und 320 Beiwagen. Ihr rationeller, kostengünstiger Einsatz brachte ihnen das Prädikat „Retter der Nebenbahnen“ ein. Obwohl die DB AG ihre letzten VT 98 im Mai 2000 abstellte, haben viele VT 98 bei Privat- und Museumsbahnen bis heute überlebt.
Vorbild: Rheingold-Zugpackung bestehend aus Schnellzug-Dampflokomotive Baureihe 18.5 mit Schlepptender 2´2´T31,7 in schwarz/roter Grundfarbgebung für den Einsatz als Rheingold-Lokomotive, 1 Schnellzugwagen 2. Klasse mit Küche, SB4ük-28, 1 Schnellzugwagen 1. Klasse ohne Küche, SA4ü-28, 1 Schnellzugwagen 1. Klasse mit Küche, SA4üK-28, 1 Schnellzugwagen 2. Klasse ohne Küche, SB4ü-28, 1 Schnellzug-Gepäckwagen SPw4ü-28. Zuglauf Hoek v. Holland - Düsseldorf - Köln - Mannheim - Basel SBB bzw. Amsterdam - Düsseldorf - Köln - Mannheim - Zürich. Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG). Lok-Betriebsnummer 18 527. Betriebszustand um 1931.
Highlights
Digital-Decoder mit vielfältigen Betriebs- und Soundfunktionen in der Lokomotive.
Zusätzlicher Digital-Decoder für Licht- und Geräuschfunktionen im Gepäckwagen.
Lokomotive mit Führerstandbeleuchtung und Feuerbüchsenflackern.
Wagen mit serienmäßig eingebauten Innenbeleuchtungen.
Trennbare, Strom führende Kupplungen zwischen den Wagen.
Aus Anlass des Jubiläums "90 Jahre Rheingold 1928" weltweit limitiert auf 699 Zugpackungen.
Durchnummeriertes Echtheitszertifikat liegt bei.
Modell: Dampflokomotive mit Digital-Decoder und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Serienmäßig eingebauter Rauchsatz. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal und Raucheinsatz konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstandbeleuchtung und Feuerbüchsenflackern zusätzlich digital schaltbar. Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Gepäckwagen mit Digital-Decoder zum Schalten von Licht- und Geräuschfunktionen. Serienmäßig ausgestattet mit roten LED-Schlusslichtern. Alle Personenwagen mit erhabenem "Rheingold"-Schriftzug. Alle Wagen serienmäßig ausgestattet mit Innenbeleuchtung, Personenwagen mit beleuchteten Tischlampen. Zwischen den Wagen trennbare, stromführende Kupplungen. Innenbeleuchtung und Tischlampen gemeinsam digital schaltbar, konventionell an. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Lokführer- und Heizer-Figur für die Dampflok liegen bei. Die Zugpackung wird mit einem durchnummerierten Echtheitszertifikat ausgeliefert. Gesamtlänge über Puffer ca. 157 cm.
Das Set enthält eine E-Lok der BR 146 und 2 Doppelstockwagen sowie ein Oval mit PIKO A-Gleis mit Bettung.
Grundfläche: ca. 158 x 88 cm
Min. Aufbaufläche: 168 x 98 cm
Länge des Zuges: 358 mm
Inhalt:
1x E-Lok der BR 146
2x Doppelstockwagen
12x PIKO A-Gleis Bogen mit Bettung (R2 422 mm)
5x PIKO A-Gleis Gerade Gleise mit Bettung (231 mm)
1x PIKO A-Gleis Gerades Gleis für Anschluss-Clip
1x Sockel für Anschluss-Clip
1x Anschluss-Clip
1x Fahrregler
1x Netzteil (Adapter 5,4 VA)
Vorbild:
Botschafter für Europa - Im Zweistundentakt verbindet der auf den Namen „Europe/ Europa“ getaufte ICE 3 die Menschen auf der Strecke zwischen Frankfurt am Main und Brüssel über Ländergrenzen hinweg. Doch nicht nur der Name, sondern auch die äußere Gestaltung kennzeichnet diesen Triebzug der DB AG als Botschafter des europäischen Gedankens.
Modell:
Neben dem satt blauen Streifen werden die Seiten durch viele weitere Details geziert. Das Hobby-Modell von PIKO gibt diese charakteristische Gestaltung detailgetreu wieder. 4-teiliges Set mit zwei Endwagen, einem Bordrestaurant und einem Mittelwagen.
Highlights:
Originalgetreue Umsetzung im Maßstab 1:87
Hobby-Modell
Fahrtrichtungsabhängiger Lichtwechsel weiß/ rot
Feinste Lackierung und Bedruckung
Ausgezeichnete Fahreigenschaften
Liebevoll gestaltete Details
Komplett mit Gleismaterial - PIKO A-Gleis mit Bettung
Fahrregler und Netzteil
Grundfläche ca. 158 x 88 cm
Länge über Puffer: 1142 mm
Steigende Zuglasten Anfang des 20. Jahrhunderts erforderten auch in Bayern leistungsstärkere Maschinen. Daher erhielt Maffei im Frühjahr 1907 den Auftrag zum Bau einer Pazifik-Verbundlokomotive für die bayerische Staatsbahn. Die erste Maschine der neuen Reihe S 3/6 verließ schon im Juli 1908 das Werk und ihr folgten noch im gleichen Jahr sechs weitere (Nr. 3601-3607). In drei Bauserien (a bis c) lieferte Maffei bis 1911 noch 16 weitgehend baugleiche Exemplare (Nr. 3608-3623). Abweichend von diesen ersten 23 Loks erhielten die nächsten 18 Maschinen (Serien d und e, Maffei 1912/1913, Nr. 3624-3641) Treibräder mit 2.000 mm Durchmesser statt 1.870 mm. Hierdurch bedingt lag auch der Kessel dieser Maschinen höher und sie wurden schnell als „Hochhaxige“ bekannt. Beheimatet waren all diese S 3/6 zunächst beim Bw München I (Hbf) und führten von dort aus hauptsächlich Schnellzüge in alle Himmelsrichtungen, so auch auf der Strecke München – Ulm – Stuttgart.
Vorbild: Zugpackung bestehend aus einer Schnellzug-Dampflokomotive der Gattung S 3/6, die Hochhaxige, drei Schnellzugwagen 3. Klasse CCü, einem Schnellzugwagen 1./2. Klasse ABBü und einem Schnellzug-Gepäckwagen PPü. Zuglauf Stuttgart - Ulm - Augsburg - München. Königlich Bayerische Staatseisenbahn (K.Bay.Sts.B.). Lok-Betriebsnummer 3629. Betriebszustand um 1912. Personenwagen in fiktiver Farbgebung flaschengrün/elfenbein.
Highlights
Treibräder 2.000 mm maßstäblich dargestellt
Spurkranzhöhe 1,0 mm
Maßstäbliche Pufferbohlenhöhe vorne
Serienmäßig eingebauter Rauchsatz
Detaillierte Darstellung des Führerstandes
Lokomotive mit mfx-Decoder und umfangreichen Licht- und Soundfunktionen
Attraktive Gestaltung der Personenwagen
Modell: : Dampflokomotive weitgehend aus Metall. Filigranes Fahrwerk aus Metalldruckguss mit durchbrochenem Barrenrahmen. Freier Fahrwerksdurchblick. Detaillierte Darstellung des Führerstandes. Lampen weiß ausgelegt. 5-poliger Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Serienmäßiger Rauchsatz, beleuchteter Führerstand, Zugbegegnungslicht digital schaltbar, mfx Decoder und umfangreiche Geräuschfunktionen. Kurzkupplungskinematik zwischen Lok und Tender mit "Vitrinenstellung". Filigrane Rauchkammertür-Tritte, Hakenkupplung und Luftschlauch für Tender hinten sowie Kolbenstangenschutzrohre beiliegend. Personenwagen in detaillierter Ausführung in vollem Längenmaßstab und mit Speichenradsätzen ausgestattet.
Gesamtlänge über Puffer ca. 135 cm.
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